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Rubrik: Explosivstoffproduktion Translation: English French Spanish Italian Dutch Danish Polish Russian
Kampfstoffabrik Leese - Lager Uhlenberg
 Bis 1945: 
Erläuterungen zur eigentlichen Kampfstoffabrik befinden sich auf einer eigenen Seite.
Die Werkssiedlung Uhlenberg entstand im Jahre 1938 zur Unterbringung von Bauarbeitern, die das Werk im Oehmer Feld errichteten. Zahlreiche Steinbaracken wurden dafür gebaut. Nach Fertigstellung der Fabrik quartierten die Firmen Riedel de Haën und Lonal hier ihr Personal ein. Auch einige Verwaltungsgebäude der Werksleitung sind im Lager errichtet worden. In der Mitte der Siedlung entstand für den Luftschutz ein größerer Tiefbunker unter einer Freifläche.

 Ab 1945: 
Die Alliierten ermöglichten es der Heilsarmee, daß ab 1947 bis April 1957 ein Kinderheim in der Werkssiedlung eingerichtet werden konnte, das "Heim Uhlenberg". Von Sommer 1958 bis 1963 brachte die Heilsarmee in der Siedlung ca. 400 Vertriebene aus den Ostgebieten unter. Später wurden die Wohnungen vermietet oder verkauft, so wird die Siedlung bis heute zu Wohnzwecken genutzt.

 Zustand: 
Es sind wohl sämtliche Gebäude der ursprünglichen Werksiedlung bis heute erhalten geblieben, meist wurden sie im Laufe der Jahre modernisiert. Der Tiefbunker im Zentrum der Anlage ist noch vorhanden. Das Areal bietet auch heute noch einen sehr realen Eindruck der damaligen Bauweise.

 Zugang: 
Die Siedlung kann außerhalb der Privatgrundstücke begangen werden.
Blick aus der Vogelperspektive mit Google Maps:
Google Maps

Fotos:

Werkssiedlung
Blick durch die Werkssiedlung

Verwaltungsgebäude
Ein Verwaltungsgebäude der Lonal-Werke

Barackenbauweise
Die typische Barackenbauweise der Unterkünfte ist unverkennbar

Tiefbunker
Unter dieser Freifläche befindet sich ein Tiefbunker, im Vordergrund einer der Zugänge

 
Karte
Maßstab
 
Quellenangabe:
- Jens Hilgraf
 
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