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Rubrik: Flugplätze | Translation: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Der Einsatzhafen Varel |
Bis
1945: Am Rande des Dorfes Friedrichsfeld, rund sechs Kilometer westlich von Varel gelegen, begannen im Jahre 1936 die Bauarbeiten zur Errichtung des Einsatzhafens. Für die Baumaßnahmen und Instandhaltung des Flugplatzes setzte man neben Fremdarbeitern auch Häftlinge ein, das Strafgefangenenlager „Emslandlager IV“ Walchum, richtete dazu ein Arbeitskommando in Varel ein. Während des II. Weltkrieges sind auch Kriegsgefangene eingesetzt worden. Die bauliche Ausführung erscheint zwiespältig. Die Gebäude des Einsatzhafen in Friedrichsfeld hat man sehr bescheiden ausgeführt, es sind nur barackenartige Bauten entstanden. Das Flugfeld ist dagegen sehr fortschrittlich mit drei befestigten Startbahnen angelegt worden. Diese Auslegung der Bahnen ist für die deutschen Fliegerhorste typisch, bis zum Kriegsende wurden zahlreiche Anlagen in dieser Form ausgebaut. In Varel lauteten die Abmessungen der Bahnen rund 1.200 m Länge bei 80 m Breite. Über einen Gleisanschluß vom Bahnhof Borgstede erhielt der Einsatzhafen Anschluß an das Eisenbahnnetz. Am Nordrand des Flugfeldes entstand der Werkstättenbereich, bemerkenswerter Weise mit nur einer Werfthalle. Außerhalb des eigentlichen Flugplatzgeländes ist, westlich gelegen, ein Munitionsdepot eingerichtet worden. Im Krieg sind außerdem westlich, nordöstlich und südöstlich abgesetzte Abstellbereiche für Einsatzmaschinen entstanden. Am Beginn des Krieges lagen Stab und I. Gruppe des Zerstörergeschwaders 26 „Horst Wessel“ in Varel, ausgerüstet mit Messerschmidt Bf 110 Zerstörern. In der folgenden Zeit waren hauptsächlich Kampfgeschwader mit Bombern stationiert, so auch mehrfach Gruppen des Kampfgeschwaders 30 „Adler“ mit Junkers Ju 88. Bei einem schweren Luftangriff alliierter Bomberverbände am 24. März 1945 trug der Flugplatz starke Schäden davon. Ab
1945: Zustand: Zugang: Für alle Flugplätze gilt: Über die Flughäfen der Luftwaffe ist ein Buch mit zahlreichen zeitgenössischen Standort-Skizzen erschienen: Titel: Fliegerhorste Autoren: Karl Ries und Wolfgang Dierich Verlag: Motorbuch ISBN: 3-613-01486-6 In diesem Buch ist vom Flugplatz Varel-Friedrichsfeld eine Skizze enthalten! |
Blick
aus der Vogelperspektive mit Google Maps:![]() Fotos:
![]() Das Tor zum früheren Munitionsdepot |
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Quellenangabe: - Niedersächsisches Umweltministerium: Gefährdungsabschätzung von Rüstungsaltlasten in Niedersachsen |
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